VR in der Schule – ein kleiner Guide

Der neue heiße Scheiß heißt bewiesenermaßen Virtual Reality. Mit einem klobigen Guckkasten samt Mini-Monitor vor den Augen eröffnen sich neue Welten im besten Wortsinn. Klingt cool für die Schule, denke ich. Mondlandung, Everest-Besteigung oder Tauchgang den Mariannengraben herab, alles vom Klassenraum aus.

Da wir einen ziemlich coolen und solventen Förderverein haben, darf das Träumen schon mal erlaubt sein. Ein interaktives Whiteboard und einen 3D-Drucker haben sie schon springen lassen. Jetzt meine nächste Idee: einen Klassensatz VR-Brillen!

Drei dicke Fische aus dem Gamingbereich haben hier ihre Finger im Teich. Der wohl bekannteste Name ist Sony. Sie haben für ihre Playstation eine blau leuchtende Partybrille entwickelt. Heißt ganz kreativ „Playstation VR“ und ist wohl eher was für japanische Spielhallen, als für den Unterricht. Von Oculus gibt es die Rift. Da hat Facebook sich für ein paar Milliarden eingekauft. Hier  gibt es eine ausgewiesene „Bildungs“-Schiene im Store. So ist beispielsweise ein Besuch des alten Roms möglich. Der Nutzer kann sich frei im 3D-modellierten Kolosseum umsehen. Gleiches kann man mit der HTC Vive erleben, nur das hier sogar noch ein paar zaghafte Schritte in die eine oder andere Richtung der virtuelle Umgebung übersetzt werden. Für die beiden letzten Systeme gibt es „Spiele“ wie den Job-Simulator. In naher Zukunft ist es denkbar Fachkräfte wie Autolackierer erstmal virtuell üben zu lassen, bevor sie die Karosserie versauen. Stell‘ ich mir für Schüler jedenfalls ganz praktisch vor.

Allerdings sind wir bei Playstations VR, Oculus Rift und HTC Vive samt dazugehöriger Rechenmaschine gerne bei etwa 1000 bis 2500 € – pro Nase. Würde ich mich für die Schule entscheiden müssen, wäre es die HTC Vive, da sie am besten im Raum funktioniert und alle wichtigen, komplexen Anwendungen ermöglicht. Kleine Controller zum Greifen inklusive.

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HTC Vive mit Würfeln für die Raumerkennung und Hand-Joysticks zum Herumfuchteln im virtuellen Raum. Quelle: HTC Vive Presse-Kit

Jedoch als Klassensatz? Puh, wohl finanziell kaum zu stemmen. Vor allem da es noch günstigere Alternativen gibt. Die einfachste Möglichkeit ist es wohl kurz in die Tasche zu greifen und sich sein Smartphone anzuschauen.

Samsung ist an dieser Stelle vorne dabei. In der Werbung ist es zu sehen: Ein Mädchen sitzt verschnieft auf dem Bett und sieht sich ein Konzert an, was der Vater mit der dazugehörigen 360°-Kamera aufgenommen hat. Warum man sich allerdings ein Konzert – wo sich alles direkt geradeaus vor einem abspielt – in VR ansehen sollte, bleibt mir ein Rätsel. Jedenfalls wird das Smartphone hierfür in ein ähnliches Plastikgestell geklemmt, wie es die großen VR-Drei machen. Samsung arbeitet hierfür mit Oculus zusammen. Viele Inhalte sind identisch. Der Cornelsen-Verlag kooperiert mit den Koreanern. Für diese Konstellation wird es sicher viele Unterrichtsinhalte geben. Ich durfte auf der didacta eine Fahrt durch die Blutbahn und eine Reise durch die Galaxy erleben. Sehr cool, aber ohne Lehrer nur Spielerei. Ich habe es durchkalkuliert, ein Förderschulklassensatz von 10 Geräten schlägt mit etwa 5000 € zu Buche.

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Das Handy ist gut zu sehen in dem Gehäuse. Darauf prangt der Oculus-Schriftzug und gehört somit sozusagen zur selben Familie. Quelle: samsung.com

Die Samsung-Technik ist sehr verlockend und Zukunftssicherheit immer ein Argument bei Schulanschaffungen. Ich denke jedoch, dass der Unterricht noch ein wenig ohne 3D-Anwendungen auskommt. 360°-Bilder und Videos sind meiner Meinung nach noch eindrucksvoller, da sie die reale Welt abbilden. Genau das soll VR im Unterricht: Eindruck schinden!

Dass lässt sich leicht mit der Budget-Lösung erreichen. Günstige und verhältnismäßigs starke Android-Smartphones gibt es wie Sand am Meer. Interessante Modelle sind für die Hälfte des Samsung-Preises zu haben. Die Handys werden auch nicht in einem Plastik-Gehäuse untergebracht, sondern in einem Pappschieber mit konvexen Glas-Linsen. Mit Google-Expeditions, einer App des Konzerns, ist die Reise zu hunderten von Orten eingespeichert. VR-Brillen raus, das Lehrer-Tablet gestartet und die Dinos watscheln im Guckkasten herum. Durch den 3D-Effekt wird die mächtige Größe der Tiere erlebbar. Ich finde das super cool!

Meine Grundschullehrerinfreundin sagte dazu nur: „Ich mag meine Kreide…“ Klar, braucht man sowas für guten Unterricht? Vermutlich nicht. Aber wie mit allen Neuen Medien kann die VR-Technik in der richtigen pädagogischen Aufbereitung eine echte Bereicherung sein. Ich werde es hoffentlich bald erfahren. Möchte jemand Spenden?

 

 

Herr Dingsda möchte aus dem Bälleparadies abgeholt werden.

Für den Anfangs-Schwimmunterricht gehe ich mit einem Schüler in das Lehrschwimmbecken. Es ist mehr ein rechteckiges Planschbecken, nach 2-3 Zügen ist das Ende erreicht. Zur Wassergewöhnung reicht es. Viele Schüler können hier Sinneseindrücke sammeln, die im Rollstuhl schwierig sind.

Allerdings konnten wir diesmal nicht ins Wasser, weil eine zweite Aufsichtsperson fehlte. Wir sind dann auf ein anderes Schul-Becken ausgewichen:

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Guck mal, YouTube-Star!

Vertretung. Ich darf Pausenaufsicht machen. In der kalten Jahreszeit, werden die Kids – die sich wehren können – nicht gezwungen ins Sonnenlicht zu treten. Das kommt vor allem den älteren entgegen, die dann an ihren Smartphones und den Schul-PCs rumhängen. Warum auch miteinander reden? Nur zwei Mädels schmachten lautstark den Monitor an. Spaß in der Schule? Ich bin alarmiert und schleiche mich an. Ich sehe zwei weitere Jugendliche aus ihrem Kinderzimmer gucken und quasseln.

„Wow, ist das spannend! Seht euch mal um, hier sind auch Schüler. Live! In echt!“, begeistere ich mich und knuffe die beiden schelmisch, um den „Echtheitscharakter“ der Realität zu betonen. Dabei fühle ich mich sehr erwachsen.

„Äy, das sind voll die Youtube-Stars!“

„Issnichwahr!“, heuchel ich Begeisterung.

„Doch! Guckmal Herr Dingsda, voll super, oder?“, schreit mir eine der Schülerinnen entgegen und hält mir das Handy unter die Nase. Ich sehe sie mit einem Jungen der – zugegebenermaßen – für 12-15-Jährige bestimmt ganz schnuckelig ist. Gut gelaunt kreische ich:

„Wow, ja, super duper! Ich kann’s kaum glauben!“

„Ach, Herr Dingsda, den kenne sie gar nicht, nä? Der is‘ das!“, nuschelt sie und zeigt auf den Monitor, vor dem sie mit einer Freundin sitzt.

„Da, da, guck, guck!“, stammelt jetzt die Andere, die ihr Handy gezückt hat und mir ebenfalls ein Foto mit dem fast ausgewachsenen Schönling zeigt.

„Boa, wow, du! Und! Der!“, um meiner inszenierten Theatralik genug Gewicht zu geben, wedele ich mir mit den Händen Luft zu.

Zufällig kommt eine Therapeutin in den Raum, vermutlich auf Schülersuche. Angelockt von dem Zirkus kommt sie dazu. Gleichzeitig dämmert es den Mädels, dass meine Begeisterung nicht ganz aufrichtig ist.

„Och, Herr Dingsda, sie verarschen uns“, stellen die Mädels fest. Die Laune bleibt gut.

„Was machen die denn so auf Youtube?“

„Schminktipps und Comedy“

„Großartige Kombination!“, diesmal ernsthafte Begeisterung. Das klingt lustig-absurd. Wer guckt sich denn sowas an? Was machen die wohl für Klicks? „Darf ich mal?“, sage ich, mehr als Warnung mal kurz zur Seite zu rücken, drücke die ESC-Taste, um aus dem Vollbildmodus zu gelangen. Kurzer Blick. Holla!

„Das gucken sich über 200.000 Leute an?!“ Ich bin baff. „Wisst ihr, dass man etwa rechnet, dass die pro 1000 Klicks einen Euro bekommen?“ Stille, Förderschule, besser vorsagen: „Das sind 200€ alleine für das Video!“

Jetzt zeigt ein weiterer Schüler im Raum ein Lebenszeichen. Ein schwaches „krass“ verlässt seinen Mund, allerdings ohne die Augen vom Display zu nehmen. Ja, so ist das: Krass.

„Kreischende Mädels und Knete“, resümiere ich. Dann zur Therapeutin: „Wir haben den falschen Job!“

„Du solltest das auch mal probieren … mit Schminktipps!“, grinst sie und blickt mir auf den Vollbart.

Gute Idee eigentlich …

Unterrichtsfreie Zeit – du mich auch!

„Musst du auch immer so viel für die Schule tun?“, fragt mich der Freund einer Lehrer-Freundin.

„Ja, vor allem in den Ferien“, antworte ich keck. Mal aktiv den Ruf ein wenig aufpolieren, den wir Lehrer haben. Vonwegen ständig Ferien und so – unterrichtsfreie Zeit heißt das! Dabei finster dreinschauen. Ernst bleiben ist hier das Entscheiden. Denn wie sieht es denn in Wirklichkeit aus?

Heute habe ich den ganzen Tag am PC gehangen, gezockt und erste Schulleiter-Mails ignoriert. Die Arbeit läuft nicht weg. Leider!

Dabei habe ich „eigentlich“ gut zu tun. Vor allem Zeugnisse schreiben. Textzeugnisse. Das ist die Rache dafür, dass wir Förderschullehrer selten abirelevante Klausuren korrigieren müssen. Anstatt nackter Zahlen gibt es positiv formulierte Prosa: „Er hat sich stets bemüht…“ usw.

Aber noch nicht heute. Wahrscheinlich auch nicht morgen. Hätte die Frage geheißen: „Machst du in den Ferien was für die Schule“, dann wäre die ehrliche Antwort wohl gewesen: „Ja, aber erst kurz vor knapp und unter Tränen.“ Scheint nicht nur mir so zu gehen:

Achso, jaja

Da bin ich gestern mit  Freundin und Hund unterwegs:

„Die I-Helferin habe ich heute ertappt, wie sie für den Schüler geantwortet hat-“

„Aha?“

„Ja, das war ihr dann ein wenig peinlich. Sie hilft dem Jungen manchmal zu sehr und darauf ruht er sich dann aus.“

„Ok“

„Das ist für die weiterführende Schule nicht so gut …“

„Mmmh-hmmm“

„Kann es sein, dass du mir gar nicht zuhörst?“

„Wie bitte? Entschuldige, habe dir gerade nicht zugehört.“

Schüler, Kollegen, Eltern und jetzt noch die eigene Freundin. Das nächste mal erzähle ich’s dem Hund, der guckt wenigstens immer so verständnisvoll.

Anschlag und Trotz

Natürlich schockiert auch mich der Anschlag in Berlin. Heute war ich in der Grundschule, da war es kein Thema. Die Kinder dort verfolgen die Nachrichten noch nicht so sehr. Morgen in „meiner“ 10. Klasse wird das anders sein. Es werden viele Fragen kommen. Warum macht jemand soetwas? War es wirklich ein Flüchtling? Und dank AFD vielleicht sogar: Ist Merkel Schuld? Oder (noch schlimmer) der Islam?!

Schon früher sind (verwirrte) Menschen in Einkaufszonen gefahren. Falschfahrer auf Autobahnen gibt es leider ebenfalls immer wieder. Doch ein politischer Anschlag mit einem Fahrzeug – hier ein tierisch schwerer LKW – das ist für Deutschland neu.

Ich werde meinen Schülern sagen, dass sie keine Angst haben dürfen. Denn Angst ist es, was die Terroristen wollen. Wir müssen jetzt erst recht raus gehen und reden. Ich gehe heute Abend um 20 Uhr auf den Weihnachtsmarkt. Das wäre dann ziemlich genau 24 Stunden nach dem Anschlag. Ich werde keine Angst haben, sondern trotzig sein.

Kid Keith

Selbst vor Lehrern macht so eine Erkältung nicht halt, also durfte ich zuletzt recht viel Vertretung geben. So auch in Musik.

Wir haben ein paar Weihnachtslieder gesungen, bis das ein wenig langweilig wurde. Da Spontanvertretung kaum Vorbereitungszeit lässt, war improvisieren angesagt. Das Drumkit stand schon für die Schülerband parat. Ein Schüler, schwerstbehindert, meist müde und abwesend, wird von mir nichtsahnend an der Hand dorthin geführt. Zwei Sticks bekam er in die Hand zusammen mit einer kurzen Erklärung: „Du musst nur hier drauf hauen, dann macht es … *bum*…oder hier…dann macht es *disch*.“ Langsam öffnen sich die Augen ein Stück weiter und die Arme huschen über das Schlagzeug. In jedem kleinen Jungen steckt ein kleiner Junge, so viel steht fest! Pam, pam, pam, disch, pam pam, ein glücklicher Knirps und drei lachende Erwachsene!

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Wie klappt dass so, mit der Inklusion?

Inklusion ist ein überflüssiges Wort. Es bedeutet nur, dass alle Kinder zusammen zur Schule gehen. Doch das klingt doch erstmal selbstverständlich. So wie in der Grundschule. Da hat erstmal keiner groß nachgefragt, ob da am Ende Abitur oder Abbruch bei rum kommt. Da hieß es einfach: Schule. Zuckertüte, Ranzen und zum ersten Mal einen „Sitznachbar“.

Doch was tun, wenn die Fünfjährige im Rollstuhl sitzt? Oder den Stift beim Vormalen nicht halten kann? Vielleicht sogar lieber mit großem „Tatütata“-Geschrei herumrennt, anstatt mit der Tante bei der Einschulungsuntersuchung Konversation zu betreiben? Kann bitte jemand mal einen Sonderpädagogen rufen?!

Der kommt dann mit einem Koffer, testet das Kind mit ausgefuchsten Knobelspielen und erklärt wenig später: Besonderer Förderbedarf. Nichts mit Grundschule. Lieber Förderschule unter „seinesgleichen“. Dort kann viel besser gefördert werden. Meistens gibt es dort ein wiedersehen mit dem Sonderpädagogen, der mit dem Koffer da war. Also doch lieber nicht alle Kinder in eine Schule. Wie soll dass denn auch aussehen? Fachbegriff: Separation. Die guten ins Töpfchen…

Nach Jahrzehnten kam die plötzliche Einsicht, dass es nicht so richtig toll ist eine „behinderte“ Paralellwelt zu haben. Viele Kinder mit schweren Behinderungen durften eh erst seit den ’70ern zur Schule. Auf der anderen Seite standen – oder meistens saßen – die bis auf ihren Rollstuhl ziemlich gewitzten Kinder. Einige von ihnen wurden auf ebenerdige Schulen geschickt. Das ganze nannte man Integration. Allerdings klappte das nur mit wirklich wenigen Kids. Meistens haben die Eltern sehr dafür kämpfen müssen. Trotzdem sah es häufig so aus, dass die Schüler zwar im selben Gebäude unterrichtet wurden, den selben Schulhof und Toiletten nutzten, aber ansonsten in den Hauptfächern in Förderklassen bespaßt wurden. Wie soll es auch anders gehen? Die kommen sonst im Stoff ja niemals mit!

Jetzt ist die Inklusion die neuste Erfindung. Kann die Ausländerpolitik wenigstens ihren Begriff Integration wieder haben. Gemeint ist, dass alle Kinder, egal ob mit oder ohne Behinderung, eine Schule besuchen. Deshalb werden jetzt reihenweise Förderschulen geschlossen. Für die Unkonzentrierten und Auffälligen ist dann die Haupt-, Sekundar- oder Gesamtschule zuständig. Bei den Rollstuhlfahrern entscheidet meist die Barrierefreiheit, logisch. An den allgemeinen Schulen arbeiten jetzt Sonderpädagogen. Manchmal in Form von überforderten Schülern und Lehrern. Häufig aber mit engagierten Menschen, die nach Kräften versuchen es hin zu bekommen.

Ich darf auch in der Inklusion arbeiten. Einmal in der Woche an einer kleinen, einzügigen Grundschule. Wenn ich von Kolleginnen gefragt werde: „Wie klappt’s in der Inklusion“, dann sage ich: „Gut.“ Kriegt jemand auf einer Party mit, dass ich an einer Förderschule arbeite und fragt: „Wie klappt das so, mit der Inklusion.“ Dann erkläre ich gerne – wie oben – wie vielschichtig das Thema ist. Warum brauchen wir Gemeinsamen Unterricht, wenn es eigentlich für alle Unterricht heißen sollte? Warum haben wir Inklusionsschulen, wenn eigentlich alle Kinder nur zur Schule gehen sollten? Zumindest wird darüber gerede. Dass hat das Wort Inklusion immerhin geschafft.

Und jetzt?

Hey! Hallo! Wow, das ging schnell: Schon habe ich meinen eigenen Blog. Jetzt ist das Hipster-Tum komplett. Vegan, Vollbart, Sonderpädagoge, Segler, Golfer, Hybrid-Fahrer und jetzt: Blogger. Was für eine sexy Komposition an Attributen, was? Alle schon ganz aufgeregt? Nein? Dachte ich mir.

Wenn ich den Klassenraum betrete ist der Applaus auch eher verhalten (außer ich schiebe einen Fernseher vor mir her). Unschön für meine narzisstische Profilneurose-Selbstdiagnose. Anders ist Blogschreiben ja kaum zu erklären. Obwohl, eine Erklärung hätte ich da noch: Langeweile und Bock. Genau. Ich bin wahrscheinlich der einzige Lehrer, der Freizeit hat (aus Kollegensicht), bzw. ich habe sowieso immer frei (aus Sicht aller anderen Menschen).

Wie gehe ich die Sache jetzt an? Wahrscheinlich wie ein Gespräch mit Schüler S.:

„Was machst du heute noch?“

„Unterricht und dann fahre ich nach Hause.“

„Und danach?“

„Mache ich mir vermutlich was zu Essen“

„Und daaaaa-nach?“

„Keine Ahnung, fernsehen und ins Bett gehen.“

„Uuuuuuh-und daaaaa-nach?“

„Sag mal, willst du das jetzt für die ganze Woche wissen?“

„Ja.“

„Uff.“

„Was machst du gleich?“

„Ich gehe irgendwo hin, wo DU nicht bist…“

„Und danach?“

So mache ich das auch: ein Posting nach dem Anderen …und danach noch eins….und daaaahaaa-nach noch eines …. uuuuh-und danach noch eines….